Pflege der Nerium Oleander

Der Oleander (Nerium oleander) ist eine blühende Gartenpflanze, die von Juni bis weit in den Herbst hinein farbenfrohe Blüten zeigt. Achtung: Alle Teile dieser mediterranen Gartenpflanze sind giftig, und sie ist in unserem Klima nicht winterhart. Wir erklären dir gerne alles über die Pflege und eine sichere Überwinterung.

Nerium Oleander Pflege

Mit ihren üppigen Blüten und schmalen, silbergrünen Blättern bringt die Oleander (Nerium oleander) sofort mediterranes Flair in deinen Garten oder auf deine Terrasse. Diese frisch vom Erzeuger gelieferte Gartenpflanze stammt ursprünglich aus dem Mittelmeerraum und blüht von Juni bis weit in den Herbst hinein in Weiß, Rosa, Rot oder Gelb.

Achtung: Der Oleander gehört zu den giftigsten Gartenpflanzen überhaupt. Alle Pflanzenteile sind bei Verzehr giftig, wähle den Standort also bewusst, wenn kleine Kinder oder Haustiere in deinem Garten unterwegs sind. Weiter unten auf dieser Seite erfährst du genau, worauf du achten musst.

Auf dieser Seite findest du alle Tipps, um deinen Oleander gesund, sicher und üppig blühend zu halten, vom Standort bis zur Überwinterung.

Pflege der Nerium Oleander verzorging - Green Bubble

Pflegetipps für die Oleander im Überblick

Standort

  • Licht: Der Oleander liebt einen sonnigen Standort, am liebsten mindestens 6 Stunden volle Sonne pro Tag. Je mehr Sonne, desto üppiger die Blüte
  • Windschutz: Wähle einen Standort, der vor starkem Wind geschützt ist, zum Beispiel an einer Mauer, einem Zaun oder einer Hauswand

Wasser und Erde

  • Gießen: Gieße in der Wachstumsperiode (April bis Oktober) regelmäßig, besonders im Topf. Lass die oberste Erdschicht zwischen den Gießgängen leicht antrocknen
  • Erde: Verwende gut durchlässige Erde, zum Beispiel Gartenerde ergänzt mit Vulcastrat für zusätzliche Drainage
  • Im Topf: Der Oleander gedeiht hervorragend im Topf, achte nur auf ausreichend Abzugslöcher, damit nie Wasser stehen bleibt

Düngen

  • Wachstumsperiode: Gib von April bis September alle 1 bis 2 Wochen Mittelmeerpflanzendünger oder Blühdünger für eine reiche, lang anhaltende Blüte
  • Ruhephase: Im Herbst und Winter düngst du nicht mehr, die Pflanze befindet sich dann in der Ruhephase

Winterhärte und Schutz

  • Nicht winterhart: Der Oleander ist in unserem Klima nicht vollständig winterhart und kann bei strengem Frost erfrieren
  • Überwintern: Bring die Pflanze am besten frostfrei (ca. 5-10 °C) nach drinnen, zum Beispiel in ein helles Gewächshaus, eine Garage oder einen Schuppen, sobald die Nächte kälter werden
  • Küstenregionen: In milderen Küstenregionen übersteht ein gut geschützter Oleander manchmal leichten Frost bis etwa -5 °C, zum Beispiel mit einer Winterschutzhülle. Bist du unsicher? Dann wähle die sichere Option und stelle die Pflanze frostfrei nach drinnen

Schneiden

  • Nach der Blüte: Entferne verblühte Blütenstände, das regt die Pflanze zu neuer Blüte an
  • Formschnitt: Im Frühjahr darfst du kräftig zurückschneiden, um den Strauch kompakt zu halten. Trage dabei immer Gartenhandschuhe, der Milchsaft des Oleanders ist giftig und kann Hautreizungen verursachen

Garantie Frisch vom Erzeuger
Lieferart Gartenpflanze wird im Anzuchttopf geliefert
Botanischer Name Nerium oleander
Standort Volle Sonne
Wasserbedarf ± 2-3x pro Woche
Giftig Giftig bei Verzehr
Winterhärte Nicht winterhart, frostfrei überwintern (5-10 °C)
Wartung Mittel

Andere Größen Nerium Oleander

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Nerium Oleander Strauch

120 cm
27 cm
89 95
Auf Lager, Lieferzeit 1–5 Werktage
“Die Oleander (Nerium oleander) steht seit Jahrhunderten entlang mediterraner Straßen und auf Plätzen, wo der Strauch trotz Hitze und Trockenheit immer weiter blüht. Ein echter Sonnenanbeter mit einer überraschend giftigen Seite: wunderschön anzusehen, mit Bedacht zu berühren.”
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Häufig gestellte Fragen zur Nerium Oleander

Schnelle Antworten auf die häufigsten Fragen zu Giftigkeit, Winterhärte, Gießen und Schneiden.
Ist die Oleander giftig für Kinder und Haustiere?
Ja, die Oleander (Nerium oleander) gehört zu den giftigsten Gartenpflanzen, die es gibt. Alle Teile der Pflanze enthalten Giftstoffe, von Blüten und Blättern bis zu Stängeln und sogar dem Milchsaft. Bei Verzehr kann dies bei Kindern und Haustieren zu Übelkeit, Erbrechen, Bauchschmerzen und Herzrhythmusstörungen führen. Stelle die Pflanze deshalb immer außer Reichweite von kleinen Kindern und Haustieren auf und wasche dir nach dem Schneiden gründlich die Hände. Bei (vermutetem) Verzehr empfehlen wir, sofort einen Arzt oder Tierarzt zu kontaktieren.
Ist die Oleander winterhart?
Nein, die Oleander ist in unserem Klima nicht winterhart. Die Pflanze kann leichten Frost bis etwa -5 °C manchmal überstehen, wenn sie gut geschützt und eingepackt ist, bei anhaltendem oder strengerem Frost erfriert sie jedoch. Bring deine Oleander deshalb am besten frostfrei nach drinnen, sobald die Nächte kälter werden.
Wie überwintere ich meine Oleander?
Stelle die Oleander ab dem Herbst, bevor der erste Nachtfrost erwartet wird, an einen hellen, frostfreien Ort mit etwa 5 bis 10 °C, wie ein Gewächshaus, eine Garage oder einen unbeheizten Raum. Gieße im Winter deutlich weniger und dünge gar nicht mehr. Wohnst du in einer milden Küstenregion und kannst die Pflanze nicht nach drinnen holen? Schütze dann die Krone und den Topf gut mit Vlies oder einer Winterschutzhülle.
Wie viel Wasser braucht die Oleander?
In der Wachstumsperiode (April bis Oktober) liebt die Oleander regelmäßiges Gießen, im Durchschnitt 2 bis 3 Mal pro Woche, besonders im Topf. Lass die oberste Erdschicht zwischen den Gießgängen leicht antrocknen und vermeide stehendes Wasser im Untersetzer. Im Winter, während der Ruhephase, benötigt die Pflanze deutlich weniger Wasser.
Wann und wie schneide ich meine Oleander?
Entferne nach der Blüte die verblühten Blütenstände, das gibt der Pflanze Energie für neue Blüten. Für einen kräftigen Formschnitt ist das Frühjahr, kurz vor der neuen Wachstumsperiode, der beste Zeitpunkt. Trage beim Schneiden immer Gartenhandschuhe: Der Milchsaft der Oleander ist giftig und kann bei Hautkontakt Reizungen verursachen.
Warum blüht meine Oleander nicht oder kaum?
Eine Oleander, die nicht blüht, steht meist zu schattig: Die Pflanze braucht mindestens 6 Stunden volle Sonne pro Tag für eine reiche Blüte. Auch ein Mangel an Blühdünger in der Wachstumsperiode oder ein zu großer Topf (wodurch die Pflanze vor allem wurzelt statt blüht) kann die Ursache sein. Gib der Pflanze einen sonnigen Standort und regelmäßig Dünger für das beste Ergebnis.
Wie schnell wächst eine Oleander und wie groß wird sie?
Die Oleander wächst recht schnell, im Durchschnitt 30 bis 50 Zentimeter pro Jahr, und kann im Freiland in milderen Klimazonen letztlich 2 bis 4 Meter hoch werden. Im Topf bleibt der Strauch von Natur aus kompakter, da die Wurzeln weniger Platz haben.

Alles über die Pflege der Oleander

Die Oleander (Nerium oleander) ist eine der bekanntesten blühenden Gartenpflanzen aus dem Mittelmeerraum und wird in den Niederlanden und Belgien als Zierstrauch für Garten, Terrasse und Balkon immer beliebter. Mit ihren frischen, länglichen Blättern und üppigen Blüten in Weiß, Rosa, Rot oder Gelb sieht sie die ganze Wachstumsperiode über festlich aus. Beachte jedoch: Diese mediterrane Schönheit gehört auch zu den giftigsten Gartenpflanzen überhaupt, lies diese Seite also gut durch, bevor du dir einen Oleander zulegst.

Bester Standort für die Oleander

Die Oleander stammt ursprünglich aus den Regionen rund um das Mittelmeer und Teilen Asiens, wo sie entlang ausgetrockneter Flussbänke und an felsigen Hängen in voller Sonne wächst. Gib deiner Oleander daher einen möglichst sonnigen Standort, am liebsten mindestens 6 Stunden volle Sonne pro Tag: je mehr Sonne, desto üppiger die Blüte. Wähle außerdem einen Standort, der vor starkem Wind geschützt ist, zum Beispiel an einer Mauer, einem Zaun oder einer Hauswand, damit die Äste nicht brechen.

Oleander gießen

In der Wachstumsperiode von April bis Oktober liebt die Oleander regelmäßiges Gießen, besonders wenn sie im Topf steht. Lass die oberste Erdschicht zwischen den Gießgängen leicht antrocknen und vermeide stehendes Wasser im Topf oder Untersetzer, nasse Füße führen schnell zu Wurzelfäule. Im Winter, während der Ruhephase, benötigt die Pflanze deutlich weniger Wasser.

Oleander düngen

Für eine reiche und lang anhaltende Blüte gibst du der Oleander von April bis September alle 1 bis 2 Wochen Blühdünger oder Mittelmeerpflanzendünger. Im Herbst und Winter stellst du das Düngen ein, die Pflanze braucht dann Ruhe, um sich auf die nächste Saison vorzubereiten.

Ist die Oleander winterhart?

Nein, die Oleander ist in unserem Klima nicht winterhart. Die Pflanze kann leichten Frost bis etwa -5 °C manchmal überstehen, wenn sie gut geschützt steht und mit Vlies oder einer Winterschutzhülle eingepackt ist, bei anhaltendem oder strengerem Frost erfriert sie jedoch. Wohnst du nicht in einer milden Küstenregion, solltest du die Oleander ab dem Herbst am besten frostfrei nach drinnen bringen, an einen hellen Ort mit etwa 5 bis 10 °C, wie ein Gewächshaus, eine Garage oder einen unbeheizten Raum. Gieße im Winter kaum und dünge gar nicht. Sobald das Frühjahr beginnt und keine Nachtfröste mehr drohen, kann die Pflanze wieder nach draußen.

Oleander schneiden

Entferne nach der Blüte die verblühten Blütenstände, das gibt der Pflanze Energie für neue Blüten. Für einen kräftigen Formschnitt ist das Frühjahr, kurz vor der neuen Wachstumsperiode, der beste Zeitpunkt: Die Oleander verträgt das gut und treibt danach wieder üppig aus. Trage beim Schneiden immer Gartenhandschuhe, der Milchsaft der Oleander ist giftig und kann bei Hautkontakt Reizungen verursachen.

Ist die Oleander giftig?

Ja, und das ist gleichzeitig das Wichtigste, was du über diese Pflanze wissen solltest. Die Oleander gehört zu den giftigsten Gartenpflanzen in den Niederlanden und Belgien: Alle Pflanzenteile, von Blüten und Blättern bis zu Stängeln und Milchsaft, enthalten Giftstoffe, die bei Verzehr sowohl bei Menschen als auch bei Haustieren Übelkeit, Erbrechen, Bauchschmerzen und Herzrhythmusstörungen auslösen können. Platziere die Oleander deshalb bewusst, wenn kleine Kinder oder Haustiere in deinem Garten unterwegs sind, und wasche dir nach dem Schneiden immer gründlich die Hände. Bei (vermutetem) Verzehr empfehlen wir, sofort einen Arzt oder Tierarzt zu kontaktieren.

Oleander vermehren

Die Oleander vermehrst du recht einfach durch Stecklinge. Schneide im Sommer einen festen, halbverholzten Steckling von etwa 15 Zentimetern und entferne die unteren Blätter. Lass den Steckling an einem warmen, hellen Ort in Wasser oder feuchter Blumenerde bewurzeln: In Wasser siehst du meist am schnellsten, wann der Steckling bereit zum Eintopfen ist. Trage auch hierbei Handschuhe wegen des giftigen Safts.

Häufige Probleme bei der Oleander

Gelbe Blätter: meist ein Zeichen für zu wenig Licht, Nährstoffmangel oder zu nasse Wurzeln. Überprüfe zuerst den Standort und das Gießverhalten.

Schildläuse: diese kleinen Insekten sitzen häufig auf der Blattunterseite und den Stängeln, erkennbar an einer klebrigen Schicht (Honigtau). Verwende bei Befall ein biologisches Bekämpfungsmittel oder eine milde Seifenlösung.

Wenig Blüte: entsteht meist durch zu wenig Sonne oder unzureichenden Blühdünger in der Wachstumsperiode. Stelle die Pflanze an einen sonnigeren Standort und dünge regelmäßig für das beste Ergebnis.

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